Internationale Forschungstelle Mehrsprachigkeit
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Sprachumschaltung

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Programm

PROGRAMM 2017

Veranstaltungen aus dem Jahr 2014, 2015, 2016 sowie Anfang 2017 finden Sie im Archiv.

Kontaktieren Sie uns für weitere Informationen zu den Veranstaltungen sowie zur Anmeldung.

ifm@daf.lmu.de

 

SEPTEMBER

Intensivkurse Students4Refugees München (04. - 29. September)

 

OKTOBER

Semesterbeginn und Start der neuen Kursphase Students4Refugees München

 

Kooperation mit der Münchner Stadtbibliothek bei Elternseminaren zu mehrsprachigen Erziehung 

 

12.10.2017                                                                                                           16:00 - 17:30 Uhr
Stadtbibliothek Giesing, Deisenhofener Straße 20

Elternseminar zur mehrsprachigen Erziehung

Referentin: Andrea Wünsch

 

26.10.2017                                                                                                            16:30 - 18:00 Uhr
Stadtbibliothek Neuperlach, Charles-de-Gaulle-Straße 2

Elternseminar zur mehrsprachigen Erziehung

Referentin: Andréa Menescal

 

NOVEMBER


09. - 24.11.2017

Michael-Clyne-Forschungsprofessur 2017 mit Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Ingrid Gogolin (Universität Hamburg)

MC Logo verschlungen


09.11.2017                                                                                                  19:00 - 20:30 Uhr
Hauptgebäude der Ludwig-Maximilians-Universität München, kleine Aula - Raum A120

Öffentlicher Vortrag MCF

Mehrsprachigkeit – die Bildungssprache des 21. Jahrhunderts


In großen internationalen ‚Think Tanks‘, in einflussreichen Organisationen wie der OECD (Organisation for Economic Co-operation and Development), in bedeutenden Stiftungen und Wirtschaftsunternehmen werden Konzepte dafür entwickelt, wie Bildung im 21. Jahrhundert gestaltet sein soll. „Fähigkeiten für das 21. Jahrhundert“ ist eine Metapher, unter der sich solche Konzepte versammeln. Im Vortrag werden Beispiele solcher Konzepte vorgestellt und unter der leitenden Frage analysiert, in welcher Weise sie sich mit der Frage der sprachlichen Bildung im 21. Jahrhundert befassen. Den Rahmen der Analyse bilden Beobachtungen zur sprachlichen Vielfalt in der Schülerschaft als Voraussetzung sprachlicher Bildung sowie der Forschungsstand zur Frage, welchen Nutzen die Mehrsprachigkeit von Lernenden für das gemeinsame Lernen aller Kinder und Jugendlichen mit sich bringen kann.

 

16.11.2017                                                                                                 19:00 - 20:30 Uhr
Stadtbibliothek Westend, Schießstättstraße 20 c

Elternseminar zur mehrsprachigen Erziehung

Referentin: Andrea Wünsch


22.11.2017                                                                                                  17:00 - 18:30 Uhr
Stadtbibliothek Berg am Laim, Schlüsselbergstraße 4

Elternseminar zur mehrsprachigen Erziehung

Referentin: Isabel Cristina Restrepo


22.11.2017                                                                                                 18:00 - 20:00 Uhr
Schellingstraße 3, VG, Raum S005

Vortrag im Linguistischen Kolloquium MCF

Mehrsprachigkeitsentwicklung im Zeitverlauf: Design und erste Ergebnisse einer Langzeitstudie


Das Thema „Mehrsprachigkeit“ hat in verschiedenen geistes- und sozialwissenschaftlichen Disziplinen in den letzten Jahren zunehmende Aufmerksamkeit erfahren – man sollte also eigentlich vermuten, dass zu vielen Fragen ein gesättigter Forschungsstand erreicht sei. Wenn man aber genauer in die publizierten Forschungsberichte blickt, fällt auf, dass in einem großen Teil der Forschung, die mit individueller Sprachentwicklung befasst ist, Begriffe „Zweisprachigkeit“ und „Mehrsprachigkeit“ in eins gesetzt werden: geforscht wird über das Verhältnis von zwei Sprachen so, als sei dies der prototypische Fall, in dem alle Aspekte mit erfasst seien, die bei der Entwicklung in drei oder mehr Sprachen auftreten. Dafür allerdings fehlt es an wissenschaftlichen Beweisen.
Im Forschungsprojekt „Mehrsprachigkeitsentwicklung im Zeitverlauf (MEZ)“, das von 2014 bis 2019 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird, wurde die tatsächliche sprachliche Lage von Kindern und Jugendlichen, die heute in Deutschland heranwachsen, zum Ausgangspunkt genommen: (so gut wie) niemand absolviert eine Schule als einsprachige Person. Alle Schüler/innen lernen bereits in der Grundschule eine erste Schulfremdsprache, zumeist Englisch. Mehr als ein Drittel der Schülerschaft erhält Unterricht einer zweiten Fremdsprache. Und ebenfalls mehr als ein Drittel der Schüler/innen – in Großstädten ist dieser Anteil erheblich höher – wächst mit zwei oder mehr als zwei Sprachen auf, meist im Kontext von Migration. Angelehnt hieran, wird im MEZ-Projekt die Sprachentwicklung von Schüler/innen der Sekundarstufe I in folgenden Sprachkonstellationen untersucht: alle Teilnehmenden werden in Deutsch und Englisch getestet. Schüler/innen mit einem entsprechenden sprachlichen Hintergrund werden zudem in Russisch oder Türkisch als Migrations-Herkunftssprachen getestet. Und schließlich werden jene, die am Unterricht des Französischen oder Russischen als zweite Fremdsprache teilnehmen, in dieser getestet. Die vorliegende Stichprobe besteht aus ca.1.800 Schüler/innen. Ihre Sprachentwicklung wird im Verlaufe der Klassen 7 bis 9 bzw. 9 bis 11 viermal geprüft (Zwei-Kohorten-Sequenz-Design). Die MEZ-Studie ist nicht nur in dieser Hinsicht innovativ; es handelt sich um die weltweit erste Untersuchung, in der die Komplexität der Sprachentwicklung in solch umfassender Weise in den Blick genommen wird.


25.11.2017

Elternseminar mit parallelem Schreib- und Leseworkshop für Kinder

 

28.11.2017

IFM wird 4 Jahre alt

 

 

 

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