Internationale Forschungstelle Mehrsprachigkeit
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Sprachumschaltung

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Programm

PROGRAMM 2018

Veranstaltungen aus dem Jahr 2014, 2015, 2016, 2017 sowie Anfang 2018 finden Sie im Archiv.

Kontaktieren Sie uns für weitere Informationen zu den Veranstaltungen sowie zur Anmeldung.

ifm@daf.lmu.de

 

MAI

Samstag, 05.05.2018                                                                                                          10:00 - 12:00
Schellingstraße 3, Rückgebäude, LMU München

Elternseminare zur mehrsprachigen Erziehung auf Portugiesisch, Rumänisch und Spanisch

In den Seminaren zur mehrsprachigen Erziehung informieren Referentinnen - unter Berücksichtigung aktueller Forschungsergebnisse - über grundsätzliche Aspekte der mehrsprachigen Erziehung sowie die Ressource Mehrsprachigkeit. Teilnehmer*innen haben die Gelegenheit Fragen zu stellen, miteinander ins Gespräch zu kommen und sich miteinander zu vernetzen. An diesem Termin werden voraussichtlich drei Seminare auf Portugiesisch (Andréa Menescal), auf Rumänisch (Lucretia Ionescu) und auf Spanisch (Isabel Restrepo) angeboten. Für die Teilnahme ist eine Anmeldung erwünscht. Weitere Informationen erhalten Sie nach Anmeldung unter ifm@daf.lmu.de Selbstverständlich können Sie sich auch jederzeit mit Fragen an uns wenden.


Montag, 07.05.2018

Beginn Aufenthalt Prof. Ludmila Isurin (The Ohio State University)

CAS Fellowship und Gast am Institut für Deutsch als Fremdsprache


Mittwoch, 09.05.2018                                                                                                        09:00 - 12:30 

Fortbildung für das Pädagogische Institut (PI) der Landeshauptstadt München und die
Staatliche Schulberatungsstelle München

PI München, Herrnstraße 19

 

Dienstag, 15.05.2018                                                                                                         18:15 Uhr
Geschwister-Scholl-Platz 1, Raum A 022

Autorenlesung

Das IKGS, das Institut für Romanische Philologie und die Internationale Forschungsstelle für Mehrsprachigkeit an der LMU München laden ein zur

Carmen-Francesca Banciu

Lebt wohl, Ihr Genossen und Geliebten!

mit Vorstellung der Anthologie „Wohnblockblues mit Hirtenflöte: Rumänien neu erzählen“

Weitere Informationen zur Autorin unter: http://www.banciu.de/


Mittwoch, 16.05.2018                                                                                                         18:00 - 20:00
Geschwister-Scholl-Platz 1, Raum M110

Vortrag im Linguistischen Kolloquium: Prof. Ludmila Isurin (The Ohio State University)

First language attrition in bilingual immigrants: Attitude, identity, and emotion

Abstract
This talk discusses studies on first language (L1) attrition in immigrants. It focuses on the interconnected nature of language attitudes, sense of self, and emotional connections to the first language as exhibited by first-generation immigrants in a variety of socio-cultural and linguistic settings. The majority of studies on L1 attrition look into various sociolinguistic and psycholinguistic variables that might account for better maintenance of L1 in bilingual immigrants. Among such variables are the immigrants' language attitude, their self-perception/identity negotiation, and their emotional connection to the native language, country, and culture. Thus each of these variables – individually and in interaction with other variables – is discussed in this talk. In addition, the level of the emotional connection with the native language and country in immigrants often defines the language transmission between generations. While the extensive discussion of studies on heritage speakers remains beyond the scope of this presentation, the importance of looking into the connection between the emotional factors in the parents’ attitudes toward their L1 and how the language is preserved in the family adds an additional angle to the discussion.

 

Freitag, 18.05.2018                                                                                                              ganztägig
Institut für Deutsch als Fremdsprache, Ludwigstraße 27, G212

Language Contact and Language Attrition in Heritage Languages

Workshop mit namhaften Wissenschaftler*innen und Nachwuchswissenschaftler*innen, die im Bereich des Sprachkontaktes und der Spracherosion arbeiten. Ein Fokus wird u.a. auf dem Russischen liegen.

Programm


Samstag, 26.05.2018                                                                                                          10:00 - 12:00
Schellingstraße 3, Rückgebäude, LMU München

Elternseminar zur mehrsprachigen Erziehung auf Deutsch (Englisch und Französisch abgesagt)

Im Seminar zur mehrsprachigen Erziehung informiert die Referentin - unter Berücksichtigung aktueller Forschungsergebnisse - über grundsätzliche Aspekte der mehrsprachigen Erziehung sowie die Ressource Mehrsprachigkeit. Teilnehmer*innen haben die Gelegenheit eigene Fragen zu stellen, Anliegen zu diskutieren, miteinander ins Gespräch zu kommen und sich miteinander zu vernetzen. An diesem Termin wird das Seminar auf Deutsch (Julia Blanco) angeboten. Für die Teilnahme ist eine Anmeldung erwünscht. Eine Aufwandsentschädigung wird bei tatsächlicher Teilnahme direkt vor dem Seminar erhoben. Weitere Informationen erhalten Sie nach Anmeldung unter ifm@daf.lmu.de Selbstverständlich können Sie sich auch jederzeit mit Fragen an uns wenden.

zum ursprünglichen Aushang

 

JUNI

 

Dienstag, 05.06.2018
LMU München 

Voraussichtlich: Diversity Tag an der LMU

Die IFM wird in diesem Jahr auch mit einem Stand vertreten sein.
 

 

Donnerstag, 07.06.2018                                                                                                      19:00 Uhr 
Hauptgebäude der LMU, Geschwister-Scholl-Platz 1, kleine Aula (A 120)        

Die Außenseiter: Flucht, Flüchtlinge und Integration im modernen Europa

Referent: Prof. Dr. Philipp Ther, Wien

Flucht und Integration gehören zu den beherrschenden Themen der Gegenwart. Sie sind ein maßgeblicher Grund für den Aufstieg rechtspopulistischer Parteien und drohen, die EU zu spalten. Ein Blick in die Tiefen der Geschichte relativiert allerdings die „Flüchtlingskrise“ des Jahres 2015. Seit 1492 die sephardischen Juden von der iberischen Halbinsel vertrieben wurden, ist Europa immer ein Kontinent der Flüchtlinge gewesen.

Philipp Ther geht den Gründen der Flucht nach: religiöser Intoleranz, radikalem Nationalismus und politischer Verfolgung. Anhand von Lebensgeschichten veranschaulicht er die Not auf der Flucht, identifiziert Faktoren für gelingende Integration und erörtert das wiederholte Versagen der internationalen Politik sowie die Lehren, die daraus etwa in der Genfer Flüchtlingskonvention von 1951 gezogen wurden.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem dem Haus des Deutschen Ostens und dem Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas e.V., gefördert von der Bundesbeauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien

 

 

Dienstag, 19.06.2018                                                                                                       14:00 - 17:00
Kulturhaus Milbertshofen, Curt-Mezger-Platz 1

Münchner Integrationsmesse 2018

Die Integrationsmesse ist eine hervoragende Möglichkeit, Münchens vielfältige Projekte und Vereine kennenzulernen. Denn München ist eine bunte Stadt! Eine große Anzahl an Initiativen und Institutionen sowie zahlreiche Akteure setzen sich für ein gelingendes interkulturelles Zusammenleben ein. Bei der Integrationsmesse haben Besucher*innen die Gelegenheit, Vereine, Initiativen und Akteuren kennenzulernen und sich mit ihnen zu vernetzen. Die IFM wird an dieser Messe ebenfalls vertreten sein. Wir freuen uns auf Sie!

Flyer

 

JULI

05. - 07-07.2018

Workshop mit dem Netzwerk Mehrsprachigkeit

Zweitägiges Doktorandenkolloquium im Rahmen des Netzwerks Mehrsprachigkeit


AUGUST

 

Sommerpause

SEPTEMBER

 

OKTOBER

 

09. - 11.10.2018

Interdisziplinäre Tagung

Mehrsprachigkeit in der Donaumonarchie: Wissen - Herrschaft - Soziale Praxis

Ludwig-Maximilians-Universität München, 9.–11. Oktober 2018
Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas (IKGS)
Institut für Deutsch als Fremdsprache (DAF)
Internationales Forschungszentrum Chamisso (IFC)
Internationale Forschungsstelle für Mehrsprachigkeit (IFM)

Website: www.mehrsprachigkeit.info

Die sprachliche und kulturelle Vielfalt sowie sprachpolitische Komplexität der Habsburgermonarchie wirkt sich nicht nur bis heute auf weite Teile Zentraleuropas aus, sondern liefert gleichzeitig viele Beispiele für den Umgang mit Sprachenvielfalt, Plurikulturalität und Pluriethnizität. Sprach- und bildungstheoretische Diskurse, herrschaftliches Handeln und alltägliche Lebenswelten werden in diesem Zusammenhang durch eine widersprüchliche Koexistenz von Pluralität und Vereinheitlichungsbestrebungen bestimmt. Im Zentrum der Modernisierungs- und Nationalisierungsprozesse, die den Vielvölkerstaat prägen, steht das Problem der sozialen Ordnung. Dies hat wiederum Folgen für das Verhältnis des mehrsprachigen Individuums zu den individuell wie kollektiv wirksamen Verwaltungsakten und für die Herausbildung politischer Ideologien. In diesen Kontexten werden auch die sozialen, politischen und ‚lebensweltlichen‘ Aspekte der Mehrsprachigkeit in Abhandlungen zur Sprachphilosophie, Logik und Ästhetik sowie in sozialwissenschaftlichen und ethnologischen Texten reflektiert.

Den von ideologischer Ausdifferenzierung und sozialem Wandel geprägten Ambivalenzen auf wissenschaftlicher, philosophischer und politischer Seite steht der praktische Umgang mit sprachlicher und kultureller Vielfalt gegenüber. Betroffen davon sind einerseits individuelle und kollektive, zumal lokal verortete, Phänomene der Mehrsprachigkeit, wie sie sich etwa in Archivquellen und literarischen Zeugnissen niederschlagen, und andererseits Fragen zur konkreten Umsetzung sprachpolitischer Konzepte in Schulen, Universitäten und anderen Bildungsinstitutionen sowie die Rekonstruktion des tatsächlichen Sprachgebrauchs in den unterschiedlichen Domänen.

Die komplexen Themen bedürfen der Zusammenarbeit verschiedener Fachbereiche in historischer, wissenschaftsgeschichtlicher, linguistischer und literaturwissenschaftlicher Perspektive. Dabei soll auch der heuristische Mehrwert einer verstärkten Kooperation zwischen linguistisch-empirischer Erforschung von Mehrsprachigkeit und historischen Untersuchungen zur Diskussion gestellt werden, wie sie vornehmlich Literatur- und andere

Geisteswissenschaften praktizieren. Darüber hinaus setzt sich die Tagung zum Ziel, die Fruchtbarkeit ihrer Erkenntnisse für den Umgang mit sprachlicher und kultureller Vielfalt im gegenwärtigen Europa zu diskutieren.

Call for Papers

 

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Tagungswebsite: www.mehrsprachigkeit.info.

 

 

NOVEMBER

 

 Die IFM wird 5 Jahre alt

 

DEZEMBER

 

 

 

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