Internationale Forschungstelle Mehrsprachigkeit
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Michael-Clyne-Forschungsprofessur 2016

Zweite M-C-Forschungsprofessorin ist Prof. Dr. Rita Franceschini

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Prof. Dr. Rita Franceschini
(Freie Universität Bozen - Bolzano) 


Die international bekannte Sprachwissenschaftlerin Rita Franceschini ist Leiterin des „Kompetenzzentrum Sprachen“ und Inhaberin des Lehrstuhls für Allgemeine Sprachwissenschaft an der Freien Universität Bozen, Italien. Ihr wissenschaftliches Interesse gilt vor allem Minderheitensprachen sowie der Neurolinguistik und der mentalen Repräsentation von Mehrsprachigkeit. Außerdem beschäftigt sie sich im Rahmen ihrer Lehrtätigkeit an der FU Bozen mit der Erforschung von Sprachvarietäten, Mehrsprachigkeit von Sprachminderheiten und Mehrsprachigkeitsdidaktik. Ihre zahlreichen Publikationen in diesen Fachbereichen, die Herausgebertätigkeit verschiedener renommierter linguistischer Zeitschriften und ihre unzähligen Forschungsaufenthalte im Ausland machen sie zur perfekt geeigneten Inhaberin der zweiten Michael-Clyne-Forschungsprofessur und wir freuen uns, sie in München begrüßen zu dürfen.

Veranstaltungen mit Prof. Dr. Rita Franceschini

 

Erster M-C-Forschungsprofessor war Prof. Dr. Kees de Bot

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Prof. Dr. Kees de Bot
(University of Groningen, University of Pannonia)

Der international renommierte Linguist Kees de Bot ist Lehrstuhlinhaber für Angewandte Sprachwissenschaft und Vizedekan der Philosophischen Fakultät der Reichsuniversität Groningen (Niederlande). Sein enorm breites wissenschaftliches Interesse (in den Bereichen Sprachwissenschaft, Erziehungswissenschaften und Psychologie) und seine zahlreichen international viel beachteten Publikationen machen ihn aktuell zu einem der gefragtesten Mehrsprachigkeitsforscher. Er gilt als einer der Querdenker der Disziplin, der immer wieder neue Perspektiven in die Forschung einbringt und sie damit innovativ vorantreibt. Großen Bekanntheitsgrad erlangte de Bot in diesem Zusammenhang durch die Anwendung der Dynamic Systems Theory, einer ursprünglich mathematischen Theorie, auf die Prozesse des Zweitspracherwerbs. Weitere Schwerpunkte seiner Forschung sind u.a. die Sprachverarbeitung und der Sprachverlust bei Mehrsprachigen, die Entwicklung von Mehrsprachigkeit im Alter, sowie die Entwicklung und Evaluation mehrsprachiger Bildungsprogramme. Darüber hinaus machen ihn seine zahlreichen Auslandsaufenthalte und internationalen Kooperationen sowie seine langjährige Zusammenarbeit mit Michael Clyne zum prädestinierten Inhaber der ersten Michael-Clyne-Forschungsprofessur an der LMU.

 

 

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